Lesen macht Spaß

Lesen hat an der Ense-Schule einen hohen Stellenwert und wird besonders in der Förderstufe trainiert. Zum einen sollen den Schülerinnen und Schülern interessante Bücher nahegebracht werden, sodass sie Spaß am Lesen entwickeln, zum anderen soll die Lesefähigkeit verbessert werden.

Aus eben diesen Gründen ist im Stundenplan der Klassen 5 und 6 eine zusätzliche Deutschstunde verankert worden, die sogenannte „Feste Lesezeit“. In dieser Stunde lesen alle Schüler eine auf die Jahrgangsstufe abgestimmte Lektüre und bearbeiten Fragen zum Textverständnis. So fertigen die Schüler zwei Lesemappen pro Halbjahr an, in denen sie das Gelesene reflektieren und dokumentieren.

Neben der „Festen Lesezeit“ haben wir noch eine weitere Lesestunde, die „Freie Lesezeit“, die von Woche zu Woche um eine Stunde pro Stundenplan weiterrückt, so dass jedes Fach seinen Beitrag zur Verbesserung des Lesens beisteuert. In dieser Stunde lesen alle Schüler ein Buch ihrer Wahl.

Seit 1996 findet regelmäßig eine Autorenleseung an der Ense-Schule statt. Die Lesungen stehen in Verbindung mit dem Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und werden von den Schülern stets mit großer Spannung und regem Interesse verfolgt.

Die Rechtschreibförderung an der Ense-Schule

Wir erteilen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 sechs Stunden Deutschunterricht. Das ist eine Stunde mehr als offiziell vorgeschrieben.

Der Rechtschreibförderung soll lt. Hessischem Schulgesetz in den Jahrgangsstufen 5 und 6 besondere Bedeutung beigemessen werden. Daher werden zu Beginn und am Ende des 5. und 6. Schuljahres in allen infrage kommenden Klassen durch die Deutschlehrer/innen Rechtschreibtests nach der Münsteraner Rechtschreibanalyse in Zusammenarbeit mit der Universität Münster durchgeführt. Partiell werden auch Schüler/innen zu Beginn der Jahrgangsstufe 7 noch einmal getestet. Dies ermöglicht eine individuelle, rasche und umfassende computergestützte Diagnose von Stärken und Schwächen der/des einzelnen Schülerin/s. Darauf aufbauend wird ein differenzierter Förderplan mit passenden Fördermaterialien vorgeschlagen. Das bedeutet, dass für jede/n Schüler/in ein individueller Förderplan je nach den persönlichen Förderschwerpunkten erstellt wird. Die Schüler/innen, deren Lese- und Rechtschreibleistungen nach dem Beschluss der Klassenkonferenz für einen gewissen Zeitraum ausgesetzt werden, haben in der Regel die Verpflichtung, an einem LRS-Förderkurs teilzunehmen. Alle anderen Schüler/innen, deren Rechtschreibleistungen schwach sind, haben auf Empfehlung der Klassenkonferenz am Deutsch-Förderkurs teilzunehmen. Dabei besteht eine Aufgliederung in die Jahrgangsstufen 5 und 6. Die Schüler/innen bekommen Übungsmaterialien, ihren derzeitigen Förderschwerpunkten entsprechend, zur Verfügung gestellt. Wie sieht nun aber die Erfolgsbilanz aus? Die Auswertungen belegen, dass die meisten Schüler/innen ihre Leistungen verbessert haben.

Dennoch gibt es selbstverständlich auch immer wieder Schüler/innen, die zuweilen auf einen nennenswerten Erfolg warten müssen. Sie werden weiterhin an diesem arbeiten müssen.